MERKT HIER NOCH JEMAND IRGENDWAS???
NAZIS, NEO-NAZIS, KILLER-NAZIS, NEO-NAZI-TERROR, NEO-NAZI-MORDE, NAZI-TERROR-UNTERGRUND-ZELLE… etc. etc…
Ja, merkt hier noch irgend-jemand irgend-etwas???
Seit einigen Tagen redet niemand mehr von Staatsbankrott und Eurorettung, oder von all den unschuldigen toten Zivilisten in Lybien. Die ‚Friedensverhandlungen‘ Israels sind ebenso uninteressant geworden, wie die Kriegsandrohungen gegenüber dem Iran. Der Deutsche Blätterwald, sowie Funk & Fernsehen sind an diesen Tagen nur voll mit einer Story: Die ‚KILLER-NAZIS AUS ZWICKAU‘! Neben all der seriösen und kaum(!)-reißerischen Berichterstattung, kommen natürlich auch unsere feinen Politiker mal wieder zu Wort – und fordern (Na was wohl?) mehr Überwachung, stärkeres Durchgreifen ‚gegen Rechts‘ und vor allem auch das Anlegen und Ausbauen einer bundesweiten Datei auffälliger und krimineller ‚Staatsfeinde‘ und unliebsamer Bürger.
Ganz klar: Mord ist Mord und Mörder gehören eingesperrt. Was aber, wenn die Feinde dieser Demokratie, von eben jenen Instanzen unterwandert, aufgestachelt und unterstützt werden, die vorgeben eben diesen Rechtsstaat eigentlich zu schützen??? Das wirft dann Fragen auf. Unliebsame Fragen. Hier der Versuch ein paar Antworten zu geben:
In beinahe allen bekannt gewordenen Fällen der vergangenen Jahrzehnte zeichnet sich das Bild ab, daß der Verfassungsschutz nicht nur aktiv an Straftaten mitgewirkt, sondern die Täter zu diesen überhaupt erst angeleitet hat. Egal ob Links- oder Rechtsextremismus, egal ob ‚Neo-Nazis‘ oder ‚Islamische Terroristen‘, immer wieder führen die Fäden zum ach-so-sehr-gefährdeten und doch so ‚wehrhaften‘ Rechtsstaat selbst.
Wie ein Terroranschlag komplett in Staatsregie durchgeführt werden kann, zeigt zB. folgendes Beispiel. Am 25. Juli 1978, kurz vor drei Uhr morgens, riss eine Sprengladung ein großes Loch in die Außenmauer der Justizvollzugsanstalt Celle, in welcher der mutmaßliche RAF-Terrorist Sigund Debus einsaß. „Sprengstoffanschlag von Terroristen verübt“ meldeten in den darauffolgenden Tagen die Zeitungen. Der Häftling Debus sollte durch den Anschlag von Gesinnungsgenossen befreit werden. Für die „Aktion Feuerzauber“ präparierte der niedersächsische Verfassungsschutz einen gestohlenen Mercedes SL mit Munition und gefälschten Pässen, darunter auch ein Pass mit dem Foto von Debus. Die Vordrucke und Dienstsiegel stammten aus Einbrüchen bei Behörden. Zur Durchführung des Anschlags wurden zwei Kriminelle angeworben und in die Zelle Debus’ Ausbruchswerkzeug geschmuggelt, das bei einer Durchsuchung nach dem Anschlag aufgefunden wurde und eine Tatbeteiligung des Häftlings beweisen sollte. Und auch das niedersächsische Landeskriminalamt bestätigte auf einer Pressekonferenz, daß „die Täter im Bereich der Unterstützer oder Sympathisantenszene der terroristischen Gewalttäter zu suchen sind“. Acht Jahre lang blieb der Anschlag von Celle der Öffentlichkeit als „terroristisches Attentat“ im Bewusstsein, bis sich 1986 herausstellte, dass die Bombe vom Verfassungsschutz und der GSG 9 gelegt worden war. Während alle Beteiligten bemüht waren, den getürkten Anschlag als einmalige Sache darzustellen, machte der ehemalige Leiter des Bundesamts für Verfassungsschutz Richard Meier klar, daß es sich um nichts weiter als „eine ganz normale nachrichtendienstliche Arbeit“ gehandelt habe. Das Planen und Verüben von Bombenanschlägen, das Fahren von gestohlenen Autos mit gefälschten Kennzeichen, beladen mit Waffen und Munition, das Einbrechen in Behörden, das Stehlen und Fälschen von Ausweispapieren, ist also nichts anderes, als eine Routineangelegenheit für den Verfassungsschutz?!
Im Jahre 1983 wurde die „Nationalistische Front“ mit Geldern aufgebaut, die der Verfassungsschutz dem V-Mann Norbert Schnelle zahlte, der sich nur zum Schein hatte anwerben lassen. Ein V-Mann des niedersächsischen Landesamtes, Hans-Dieter Lepzien, baute höchstpersönlich die Bomben, die Neonazis 1977 vor Justizgebäuden plazierten und der V- Mann Werner Gottwald orderte seinerzeit Maschinenpistolen, Handgranaten und Plastiksprengstoff für die Rechte Szene. Noch mehr Beispiele?!
Nach dem Brandanschlag von Solingen im Mai 1993, dem fünf Menschen zum Opfer fielen, waren die Täter (ähnlich wie heute!) schnell gefunden! Drei Jungs im Alter von 16 bis 23 Jahren wurden für diese grausame wie unsinnige Tat verurteilt. Davon bestreiten zwei bis heute vehement, etwas mit dem Anschlag zu tun gehabt zu haben. Interessant dürfte allerdings sein, daß die Jugendlichen in der Kampfsportschule „Hak-Pao“ ein und aus gingen, einem Treffpunkt der Rechten Szene in Solingen, der von einem V-Mann des nordrheinwestfälischen Verfassungsschutzes namens Bernd Schmitt geleitet wurde. Es dauerte lange, bis der damalige Innenminister Herbert Schnoor (SPD) öffentlich zugab, den 17x vorbestraften Mann angeworben zu haben. Zudem bedauerte Schnoor das ‚Auffliegen‘ des beliebten Informanten, da dieser scheinbar großartige Arbeit für den Staatsschutz betrieben hatte. Bleibt allerdings die Frage, warum der V-Mann des Verfassungsschutzes unmittelbar nach dem Brandanschlag umfangreiches Aktenmaterial aus seiner Kampfsportschule hat fortschaffen lassen? Ein knappes Jahr später fand die Polizei dieses Material. Darunter befanden sich neben Observationsprotokollen auch Anleitungen zur Fertigung von Molotowcocktails und Lageskizzen von Ausländerunterkünften in Bonn, Köln und Wuppertal.
Und diese Begebenheiten sind beileibe keine Einzelfälle!
Die ‚KILLER-NAZIS‘ aus Zickau hatten nun ebenfalls gute Verbindungen zum Staatsschutz. Und nach mehreren Morden in Döhnerläden und Internetcafes (in denen Mitarbeiter des Staatsschutzes natürlich ebenfalls rein zufällig zugegen waren!) brachten sich die beiden Haupttäter schließlich um! Schossen sich selbst mit Gewehren in den Kopf! Und hinterließen in einem abgebrannten Wohnwagen mehrere Bekennerschreiben! Und vor Jahren brachten sie eine Polizistin um! Mit der sie jetzt obendrein noch ein Verhältnis gehabt haben sollen… STAY TUNED!






















Pannen und viele Zweifel
In 56 Minuten sollen 3 Verurteilte eine Strecke von 4,6 km im stark angetrunkenen Zustand zurückgelegt haben. Einen , nur einem der 3 flüchtig bekannten 4 Mann getroffen haben, die Tat geplant , einen Brandbeschleuniger besorgt habe und die Tat durchgeführt haben. Alles in 56 Minuten. Legt man hierfür Minimalzeiten zugrunde, dass das angebliche Treffen 5 Minuten gedauert hat, das angebliche Besorgen eines Brandbeschleunigers ebenfalls 5 Minuten , eine angebliche Pinkelpause 1 Minute und die angebliche Ausführung 3 Minuten , dann bleibt ein Zeitfenster von 42 Minuten für eine Strecke von 4.6 km. Demnach müssten diese 3 Verurteilten die Strecke mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 6,57 km/h zurückgelegt haben. Eine absurde Theorie. Nur ein Teil der vielen ,,Solinger Ungereimtheiten.“
hier noch einige Weitere:
– Warum wurde das Haus 2,5 Monate nach der Tat abgerissen , ohne dass Spuren gesichert wurden ?
– Wo kommt das im Haus an einem Teppichrest gefundene hochkonzentrierte Pinienterpentin her?
– Wie soll der Brandbeschleuniger an der Tankstelle besorgt worden sein, obwohl nachweislich, weder eine kleine Menge Benzin gekauft noch geklaut worden ist ?
– Warum erklärte das Gericht gut ein Dutzend Zeugen die, die 3 zu Unrecht Verurteilten noch zwischen 0.20-0.40 Uhr auf dem Polterabend gesehen haben, für unglaubwürdig?
U.a hat eine Zeugin sowohl der Polizei, sowie dem Gericht glaubhaft versichert, die 3 Beschuldigten noch um 0.40 Uhr an einer Bushaltestelle gegenüber dem Gartenheim gesehen zu haben.
– Christian B. wurde von mehreren Vernehmungsbeamten, massiv bedroht , es wurde versucht ein Geständnis zu erpressen. Dies wurde durch einen Polizeibeamten in dem Prozess betätigt.Dieselben Beamten hatten zuvor Markus G. vernommen. U.a gab es in dieser Vernehmung ein 2 Stündiges , UNPROTOKOLLIERTES Vorgespräch. Wie glaubwürdig ist es demnach, dass diese Beamten im Verhör von Markus G. keinen Druck und Drohungen ausgesprochen haben ?
– Die sogenannten Geständnisse von Christian R. ( der zum Prozessauftakt aussagte, er habe die Tat alleine begangen und hierbei bis zuletzt blieb) und Markus G. stimmen in kaum einem Punkt überein. Angefangen vom angeblichen Treffpunkt, bis zur Beschaffung eines Brandbeschleunigers , bis zur angeblichen Ausführung: Wie kann das Gericht dann von 2 deckungsgleichen Geständnissen reden ?
– Warum wurde an der Kleidung von Felix K. der den Brand gelegt haben soll, weder Brandbeschleuniger noch Benzin festgestellt ?
– Warum wurden knapp 100 Zeugen erst in dem Prozess , auf Antrag der Verteidigung gehört; jedoch nie polizeilich zuvor ? Wollte man dadurch eine Begründung haben, diese Zeugen im Urteil für unglaubwürdig zu erklären ?
Die Liste der Widersprüche , Pannen und Ungereimtheiten ließe sich noch um Einiges ergänzen: trotzdem wurden die 3 verurteilt ! Ein Armutszeugnis für einen sogenannten Rechtsstaat.
Ich denke, der Skandal der durch das Auffliegen des NSU ausgelöst wurde, hat nochmals eindrucksvoll gezeigt, was in diesem Staat an Pannen und Vertuschung möglich ist. Auch die RAF Fälle von Bad Kleinen und dem Mord an Siegfried Buback zeigen auf, dass hier etwas schief läuft.
Weitere Informationen hierzu: „Faschistischer Brandanschlag in Solingen 1993“
FRONTAL-Bericht, zu finden bei youtube.
http://home.wtal.de/tacheles-Solingen/archiv/ausg01/seite03.html
Zu Solingen und V-Mann Bernd Schmitt, SPIEGEL TV 1994
Zu den Ungereimtheiten und den Zweifeln, ZDF Kennzeichen D:
http://www.youtube.com/channel/UCuvDwMwOevqbYaMTX4pvGnw
Damals waren die Mainstream Medien noch mutiger als heute….